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18. Oberhausener Gründermesse
5. September 2026
Das Spektrum der Geschäftsideen reichte von Pflege und Alltagsbetreuung über Coaching, Personalvermittlung, Immobilien, Recht und Marketing bis zu Floristik, 3-D-Druck und kreativem Upcycling.
Zum offiziellen Rundgang begrüßte Moderator Peter M. Urselmann, Geschäftsführer des Weiterbildungsinstituts WbI, u. a. Oberbürgermeister Thorsten Berg, IHK-Präsident Gerd Kleemeyer, IHK-Ehrenpräsidentin Jutta Kruft-Lohrengel, OWT-Geschäftsführer Dr. Andreas Henseler, den neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Thomas Becker, die beiden Vorsitzenden des CityO.-Managements, Axel Schmiemann und Piet Emmel, die beiden Vorstände der Stadtsparkasse, Oliver Mebus und Thomas Gäng, sowie die neue Geschäftsführerin des Jobcenters Oberhausen, Gabriele Sowa.
Dabei blieb es nicht beim klassischen Messerundgang. Team-Coachin Britta Mikuteit brachte ihre Gäste mit Impulsfragen ins Gespräch. Floristin Nadine Hamsch zeigte mit ihrem Geschäft „BlütentRaum“, wie sich traditionelles Handwerk und neue Technik verbinden lassen. Die Plenus Care GmbH wiederum steht dafür, wohin eine erfolgreiche Gründung führen kann: Das Unternehmen aus dem Bereich Pflege und Gesundheit hat mittlerweile rund 50 Arbeitsplätze geschaffen. Und auch die Stadtsparkasse Oberhausen war als Partner für Existenzgründer dabei – „natürlich keine Neugründung, kein Start-up“, wie Moderator Peter M. Urselmann beim Rundgang augenzwinkernd feststellte.
Kreativität spielte ebenfalls eine große Rolle. Sabrina Breuker fertigt mit „Sabby World of Rings“ Schmuck aus altem Silberbesteck, während Teodor Tansek als „Upcycling King“ ausrangierte Metallteile in Kunst- und Dekorationsobjekte verwandelt. Svenja und Tina Treske wiederum machten ihre Begeisterung für das Elsass zum Geschäftsmodell und bringen mit „Hey Nala“ elsässische Weine ins Ruhrgebiet.
Dass Gründung neben einer guten Idee auch professionelle Begleitung braucht, machte Rechtsanwalt Kevin Sebastian Wilms deutlich. Er hat sich 2025 selbstständig gemacht und berät insbesondere Start-ups und junge Unternehmen. Dabei versteht er sich als „Möglichmacher“: „Eher der Möglichmacher sein, anstatt nur zu erklären, was alles nicht geht.“
Eine Premiere gab es am frühen Abend: Um 18 Uhr startete erstmals ein zweiter Rundgang mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Angeführt wurde die Runde vom Bezirksbürgermeister von Alt-Oberhausen, Ralf Bohnes, und seinem Stellvertreter Eugen Lenz. Erfahrene Unternehmer trafen dabei auf junge Gründer – und aus manchem ersten Kennenlernen entwickelte sich ein längeres Gespräch.
Die gut besuchte Messe zeigte damit einmal mehr, worum es neben der Präsentation von Geschäftsideen vor allem geht: junge Unternehmen sichtbar zu machen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Zahlreiche Verabredungen für weitere Gespräche wurden bereits vor Ort getroffen.
Veranstaltet wird die Oberhausener Gründermesse von der Agentur für Arbeit Oberhausen, dem CityO.-Management e. V., der IHK zu Essen für Essen, Mülheim und Oberhausen, dem Jobcenter Oberhausen, der OWT Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung GmbH, dem STARTERCENTER NRW am Standort Oberhausen der Handwerkskammer Düsseldorf und der Weiterbildungsinstitut WbI GmbH.